Für eilige Leser: Alle wichtigen Punkte im Überblick
Ausführlicher erfährst du alles Wissenswerte in diesem Artikel.
hast du heute schon etwas Unangenehmes vor dir hergeschoben?
Dieses eine unangenehme Telefonat? Oder die Mail, die du noch beantworten musst, aber nicht weißt, was du schreiben sollst?
Egal ob kleine oder große Aufgabe: solange sie nicht erledigt ist, wird sie weiterhin in deinem Kopf herumschwirren und dich beschäftigen.
Wie du diese Hürde nehmen kannst, darum geht es in diesem Beitrag.
Gegen das Aufschieben
Prokrastination, oder auf Deutsch "Aufschieberitis" ist ein weit verbreitetes Phänomen. Die Ursachen dafür sind sehr vielfältig. Hier können zum Beispiel besonders fest verankerte Glaubenssätze eine Rolle spielen, aber auch Ängste oder psychische Erkrankungen.
In vielen Fällen ist es aber auch einfach nur die Unlust, eine unliebsame Aufgabe anzugehen. Und darum soll es heute gehen.
Un wenn es darum geht, wie man das Aufschieben bekämpfen kann, wird eine Methode häufig genannt: "Eat the frog".
Wo kommt es her?
Die Redewendung „Eat the Frog“ hat ihren Ursprung in einem Zitat des amerikanischen Schriftstellers Mark Twain. Er soll einmal gesagt haben: “Iss gleich morgens einen lebenden Frosch, dann wird dir den Rest des Tages nichts Schlimmeres passieren.“ Dieses sehr anschauliche Bild gefällt mir sehr. Denn es zeigt, dass es hilfreich ist, schwierige und unangenehme Aufgaben möglichst früh am Tag zu erledigen, um den Rest des Tages mit einem guten Gefühl alle weiteren Aufgaben anzugehen.
“Iss gleich morgens einen lebenden Frosch, dann wird dir den Rest des Tages nichts Schlimmeres passieren.“
Mark Twain
Amerikanischer Schriftsteller
Für wen ist die Methode besonders gut geeignet?
Für alle, ...
- die unangenehme Aufgaben gerne verschieben.
- die morgens Energie haben, aber oft nicht wissen, wie sie sie nutzen sollen.
- die immer wieder an bestimmten Aufgaben hängen bleiben.
- die einen Motivationsschub brauchen.
Wie esse ich denn jetzt den Frosch?
Letztendlich zielt diese Zeitmanagement-Methode darauf ab, einen der häufigsten Zeitdiebe, Deine Prokrastination (Aufschieberitis), zu überwinden und dadurch Deine Produktivität zu steigern. Denn die Methode bildet im Kleinen einen Priorisierungsprozess ab. Der Frosch stellt dabei eine herausfordernde und unangenehme Aufgabe dar. Sie ist in den meisten Fällen wichtig (denn sonst würde sie dich nicht so beschäftigen) und kann auch dringend sein, so dass du sie möglichst zeitnah bearbeiten solltest.
Orientiere dich am besten an diesen 4 einfachen Schritten:
Die Vor- und Nachteile der "Eat the Frog"-Methode
Jede Methode hat ihre Vor- und Nachteile. So ist es auch mit der "Eat the Frog"-Methode.
Auf Nimmerwiedersehen Prokrastination
Den Frosch möglichst früh am Tag zu verspeisen ist vor allem eine Übung der Selbstdisziplin und eine Motivationsmethode. Sie spielt sich daher mehr in Deinem Kopf ab als auf dem Papier und kann dafür sorgen, dass du mehr Energie für den Tag bekommst. Probiere es einfach mal aus.
Die Eat the frog-Methode kann natürlich nicht alle Probleme lösen. Sie ist aber ein guter Ansatz, um zumindest in manchen Fällen den inneren Schweinehund zu besiegen (Oh, noch so eine schöne tierische Redewendung 😅) und ins Handeln zu kommen.
Hast du schon Erfahrungen mit der Methode gemacht? Teile Sie gerne in den Kommentaren. Welche Kröte hast du zuletzt geschluckt? Wie hat sich das auf Deine Energie ausgewirkt?
FAQ: Antworten auf die häufigsten Fragen
Teile ihn in kleine Schritte, sozusagen "Frosch-Häppchen", z.B. "10 Minuten recherchieren" und "Belege sortieren" statt "Steuererklärung". So sinkt die Hürde und der "Frosch" wird verdaulicher.
Plane eine Belohnungspause (z.B. Bewegung, Kaffee) ein. Nutze die Energie, aber überfordere dich nicht.
Meist macht sich der "Frosch" selbst bemerkbar.
Du kannst dich aber auch fragen: "Welche Aufgabe geht mir seit Tagen durch den Kopf?" oder "Was würde mich am meisten entlasten, wenn es erledigt wäre?". Das ist dein "Frosch".
Ja, wenn du die Priorisierung kontrollierst. Kläre im Team, wer welchen "Frosch" übernimmt. Nutze dafür z.B. tägliche 15-Minuten-Standups. Auch das Bearbeiten von unangenehmen Aufgaben zu zweit oder dritt kann dabei helfen, die Motivation zu steigern.
Titelbild: LeChat von Mistral
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Hi, ich bin André!
Ich bin Prioritäten-Coach aus Haan im Rheinland. Seit über 25 Jahren helfe ich Menschen dabei, sich und ihre Arbeit besser zu organisieren: klarer priorisieren, strukturierter arbeiten, digital aufgeräumt sein.
In meine Artikel lasse ich meine Erfahrungen als Biologe, Lean Manager in der Industrie und Coach einfließen. Hier erfährst du Wissenswertes rund um die Themen Zeitmanagement, Selbstführung, Teamorganisation, Stressbewältigung und Veränderung. Ich stehe für Pragmatismus statt Perfektionismus. Das gilt für meine Arbeit genauso wie für die Tipps auf dieser Website.



